Meine Tochter und ich – meine beste Beziehung

Brief an mein jüngeres ICH

Da war sie wieder, eine neue Aufgabe von Judith Peters in ihrem Blogkurs: wir sollen tatsächlich einen Brief an unser x Jahre jüngeres „Ich“ schreiben. Schon wieder so eine Rückschau-Aufgabe! Seit ich an diesem Blogkurs bei Judith teilnehme, kommen gefühlt ständig solche Aufgaben. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich das gut finden soll… in Wirklichkeit komme ich immer wieder an meine Grenzen und bin schon bei zig Artikeln ausgefallen. Einfach weil ich alte Schlangengruben wieder mal neu durchschritten habe und wohlbekannte Ungeheuer traf. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass es nicht allein die Aufgabenstellung von Judith war – es passierten in meinem unmittelbaren Freundeskreis auch so einige Geschichten, die bei mir viel auslösten. Noch nie habe ich so deutlich erlebt, wie Schreiben Vergangenheitsbewältigung fördern kann!

Na gut. Ich probiere es. Ich bin sowieso mehrfach in Aufbruchstimmung: seit einiger Zeit habe ich Zweifel an meinem Coaching-Thema. Ich brenne für Beziehungsthemen. Aber ich merke auch, dass mich bei der Zielgruppe „Männer, die in Paarbeziehungen leben oder sich eine wünschen“ irgend etwas zurück hält. Ich mich zurück halte, ich nicht in den Fluss komme und alles irgendwie schwer ist. Das hat keinen Sinn, es muss leicht sein, sonst ist es nicht das richtige Thema.

Aufgebrochen bin ich heute auch zum Flughafen Tegel, um nach Zürich zu fliegen. Dort treffe ich meine Mastermind Gruppe. Eine der Masterminderinnen, Jenne Ragazzo, veranstaltet einen tollen Workshop – Intuitives-Malen – an dem wir alle teilnehmen. Die perfekte Tätigkeit, um in sich zu gehen und sich neu zu sortieren.

Auf dem Weg zum Flughafen gehe ich im Kopf die Jahre zu meinem jüngeren Selbst zurück und suche nach passenden Ereignissen. Ich bin noch voll in Gedanken und mache es mir im Flugzeug gemütlich, da schlägt die Überschrift bei mir ein wie der Blitz:

Was ich meinem 33 Jahre jüngeren ICH unbedingt erzählen möchte

Es brennt mir wirklich auf der Zunge, was ich dir sagen will: Du hast alles richtig gemacht! Du hast alles für dich getan, was möglich war!

Du warst 17 Jahre alt, die Pubertät war zwar schon fortgeschritten, aber die Verwirrung immer noch groß. Das war der Zeitpunkt als du beschlossen hast, aus deinem Elternhaus auszuziehen.

Weg von einer Mutter, die immer voller Schuldgefühle war, weil sie dir deinen Vater vorenthalten hatte und nicht wirklich präsent war. Und deswegen gar kein Gefühl zu dir hatte. Keine Wertschätzung. Keine echte Unterstützung. Es hat sich für dich angefühlt wie: keine Liebe. Das stimmte zwar nicht, aber sie hat sie dir nicht gut zeigen können, ihre Liebe zu dir. Was sie gezeigt hat war eine große Hilflosigkeit gegenüber deinem Hunger nach Leben. Sie hat dich nicht zurück gehalten, hat dich mit dem Kommentar „vielleicht ist es besser so“ ziehen lassen. Das hat in dir ein bitteres Gefühl bestätigt, das Gefühl unerwünscht zu sein.

Weg von einem (Stief-) Vater, dem so wichtigen, warmen und liebevollen Menschen in deinen Kinderjahren. Da die Mutter auf der emotionalen Ebene nicht zur Verfügung stand, war dieser Vater die Rettung für dich, als er – du warst 3 Jahre alt – in dein Leben kam. Er konnte nicht alles an Nähe ausgleichen, was deine Mutter dir nicht zu geben vermochte. Auch war er in anderen Dingen sehr emotional, bis hin zu Wutausbrüchen. Dennoch war er für dich die Rettung, der Ausgleich, der Gegenpol.

Ein Vater, dessen körperliche Nähe du mit 12 Jahren so abrupt verloren hast, weil du zu sehr Frau wurdest. Deinem Vater war deine Entwicklung sehr bewusst, und er hat in seinen Möglichkeiten gehandelt – um dich und sich zu schützen. Die Folgen konnte er allerdings nicht wahrnehmen. Für dich brach eine Eiszeit heran, es gab kein Kuscheln mehr, kein foppen, kein Fangen spielen, was du so sehr genossen hattest, ab dann warst du unendlich allein. Die Eiszeit dauerte auch immer noch an, als du 17 wurdest, und sollte dich noch länger in deinem Leben begleiten. Du hast sie selber gewählt – aus gutem Grund. Das war deine Möglichkeit damals, dich zu schützen.

Du bist auch weggezogen von deinen Geschwistern, die um einige Jahre jünger waren als du. Du hattest wenig Bezug zu ihnen, sie waren weit weg. Du hattest sehr früh die Aufgabe von deinen Eltern bekommen, auf sie aufzupassen. Dadurch warst du nicht mehr die große Schwester.

Und dann bist du wirklich ausgezogen. Um alleine zu wohnen. Mit 17 Jahren! Das war eine klare Ansage gegenüber deinen Eltern. Ich bin heute noch beeindruckt, wie mutig und selbstbestimmt du warst. Das Leben wartete auf dich! Ich bin sehr Stolz auf dich, dass du das gewagt hast.

Die Stimme der Stewardess reisst mich aus meiner Schreibtrance heraus, sie kündigt die Landung in Zürich an. Noch ein bisschen benommen von meiner Zeitreise fühle ich den Stolz für mein 17-jähriges ICH noch deutlich. Dieser vermischt sich mit einem wohltuenden Gefühl. Ein Gefühl zu meiner Tochter, die jetzt bald 17 wird. Wir haben ein sehr enges und warmes Verhältnis zueinander und sie ist mir der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich bin so dankbar, dass ich ihr einen anderen Weg bereiten konnte, das hat sehr viel in mir geheilt. Ich liebe sie von ganzem Herzen.

Ich verspüre plötzlich den Wunsch, dass alle jungen Menschen emotional stabil, sicher und wohlwollend erwachsen werden dürfen. Dass sie Wahlmöglichkeiten haben und sich ausprobieren können – ohne die Erwartungen der Eltern erfüllen zu müssen – um ihren eigenen Weg ins Leben zu gehen.

Jetzt ist mir sonnenklar, mit welcher Art von Beziehung ich arbeiten möchte. Was liegt näher, als meine eigenen wichtigsten Erlebnisse meiner Jugendzeit zu nutzen? Als Mutter einer Teenager Tochter meine Erfahrungen mit Eltern von Jugendlichen zu teilen – und sie in ihrem Kontakt zu ihren Kindern zu unterstützen?

Wenn ich mir Instagram und Co. anschaue, schwanke ich regelmäßig zwischen Langeweile und Übelkeit: endlos polierte Feeds, überall schöne Menschen und Sprüche und immer mehr kommen die “authentischen Profile” dazu. Aber wie echt ist diese Authentizität?

Authentizität ist für mich das am schlimmsten missbrauchte Wort der Sozialen Medien und in meinen Augen einfach nur eine Marketing-Kategorie mehr.

Es ist ein überfrachtetes, ausgeschlachtetes und fremdbeschämendes Wort geworden. US-Marketing-Gurus und auch hiesige Marketer schreien seit einigen Jahren laut: be authentic!

Die ganze Medienlandschaft spricht von Authentizität. Jeder im Marketing versichert dir: Du brauchst Authentizität, unbedingt! Um dich von der Masse abzuheben. Um anders zu sein als die Marketingstrategien der Anderen. Um Aufmerksamkeit zu erregen. Die Menschen wollen sich in dir wiedererkennen, dadurch gewinnst du Vertrauen. Weil wir sind ja so echt!

Ja, schon klar, vor allem in den Sozialen Medien.

Schöne Fassade oder Chaos?

Für mich ist diese ganze Gewese um Authentizität nur eine weitere Marketingstrategie. Was sehen wir denn, wenn es darum geht, authentisch und echt zu sein? Wir sehen einen schön designten, angemalt, lackiert, poliert und strategisch sortierten Instagram Account. Zwischendurch ein paar Sinnfragen oder Sprüche. Fotos, zwar vielleicht verwackelt (sieht authentisch aus!!!), die schöne Menschen und saubere gestylte Wohnräume zeigen, mit ein bisschen unaufgeräumten Quotenzeugs, damit es lebendiger aussieht. Videos, die ganz zufällig entstanden aussehen. Eingebettet in eine persönliche Story.

Ja natürlich gibt es Menschen, die äusserlich so leben. In einer shiny Welt mit Influencer-Style. Damit erreichen sie, dass viele Follower, die sich das Zeugs reinziehen, auch haben wollen, was sie sehen: schicke gestylte Wohnung, tolle Klamotten, super Familie, alle schön und fancy. Dazu noch eine persönliche Erfahrung, eine Fragestellung, eine eigene Erkenntnis oder ein schickes Zitat – fertig ist die Werbewelt..

Aber das ist alles äußerlich, eine Fassade und nicht authentisch. Denn irgendwie schaffe ich es nicht, ihnen abzunehmen, dass sie auch schräge Tage und unglückliche Momente haben. Die passen aber nicht in das Hochglanz – Leben.

Was ist mit dem Chaos, das bei vielen Menschen existiert? Ob im Kopf oder im Wohnzimmer? Was ist mit wirklich schlimmen Gefühlen? Mit dem verlotterten Gesicht, das mich nach einer durchwachten Nacht im Spiegel anguckt? Das gehört doch genauso zur Authentizität wie die schönen Seiten des Lebens. Das ist glaubwürdig, weil wir es alle kennen. Aber vermutlich will es niemand sehen.

Was bedeutet denn Authentizität eigentlich?

Der Duden spricht von Echtheit, Glaubwürdigkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Wahrheit, Zuverlässigkeit. Es bedeutet echt und unverfälscht sein. Auf Echtheit geprüft und als Original gefunden. Aber woher erkenne ich denn, dass etwas oder jemand echt ist?

Natürlich, wenn ich mir diese ganzen Instagram und Facebook Accounts anschaue, sehe ich durchaus auch echte Menschen (also, sie existieren). Und das was sie tun, ist bestimmt auch wahrhaftig. Boris Becker oder Paris Hilton zeigen sich vielleicht so wie sie sind. Zumindest könnte man es ihnen abnehmen: das, was sie schreiben und sagen, meinen sie auch so. Auch wenn es mir als Außenstehende vielleicht missfällt. Schlimm finde ich da eher, dass sie auch noch Publikum finden. Aber das ist noch ein anderes Thema.

Diese Menschen setzen ihre “authentische” Persönlichkeit, auch wenn sie eher unsympathisch ist, ganz bewusst als Werbung ein. Sobald du Veröffentlichungen planst, oder auch nur in Betracht ziehst (sie können ja auch geplant spontan sein), setzt du sie gezielt ein. Das ist nicht mehr echt und schon gar nicht authentisch.

Aber geht es überhaupt darum? Woran erkenne ich nun, dass jemand echt ist?

Authentisch ist der, der sich auch verwundbar zeigt

Es geht doch nicht um Meinungen. Echt sein, das gelingt uns doch meistens nur in intimen Momenten, wenn wir uns verwundbar zeigen.


Wir sind doch alle nicht wirklich echt. Wer spricht schon von seinen innersten Gefühlen, wenn er unter Menschen ist, die er kaum kennt? Die wenigsten. Das kommt ursprünglich durch einen sehr verständlichen Selbstschutz. Zu Selbstoffenbarung gehört eine Menge Mut, und den haben wir oft selbst in unseren engsten Beziehungen nicht. Wir belügen uns ja sogar selber oft. Wir spielen uns selber Rollen vor, und den anderen sowieso. Wenn der Selbstschutz so übermächtig wird, ist es an der Zeit, sich damit zu beschäftigen. Sonst verlierst du den Kontakt zu deinen nächsten Menschen. Wer immer in einer schönen shiny Welt leben möchte, belügt sich selber und wird krank. Hier ein interessanter Artikel über den Einfluss Sozialer Medien auf Jugendliche, da geht es jetzt mehr ums Aussehen, ist aber das Gleiche: Daumen hoch fürs Puppengesicht

Wie kann man bei einer Selbstdarstellung in Sozialen Medien überhaupt erwarten, dass diese echt ist?

Wir lassen uns ganz bewusst von Marken und Menschen belügen. Das war schon immer so. Auch die Authentizität ist dem Marketing zum Opfer gefallen. Denn im Grunde genommen wünschen wir uns alle einen echten Kontakt, weil wir soziale Wesen sind und diesen brauchen – nicht in den sozialen Medien, sondern leibhaftig. Keine Rollenspiele. Nicht gespielte Emotionen – echte Gefühle!

Und wie ist das eigentlich mit den Kindern und Jugendlichen von heute? Die leben immer selbstverständlicher in einer “Big Brother”- Welt, so wie Influencer und Youtuber es ihnen vormachen – allzeit die Handycam auf Sendung.

Letztendlich ist jedem selbst überlassen, wie viel er von sich preisgibt. Aber bitte spiel nicht eine “authentische Welt” – je perfekter das alles ist, desto unwirklicher wird es. Vielleicht nenn ich mein Marketing einfach Kunst. Das wäre ein Stück weit ehrlicher, als so zu tun, an mir sei alles echt.

Diesen Monat brauchte ich viel Zeit zum “Kompostieren”. Neu gelerntes zu übernehmen und anzuwenden, Planung im Kopf, die im Aussen noch nicht sichtbar ist. Es fühlt sich alles an, wie die Ruhe vor dem Sturm, die Vorbereitung zum großen Sprung. Es gibt so eine Ahnung, wann er kommt, aber ohne Sicherheit. Es fühlt sich gut an, weiter zu gehen und dran zu bleiben, trotz wackeligen Beinen.

Umzug in die Coaching–Etage

Der Standort meiner Coaching-Praxis ist jetzt bei Hergen von Huchting in der Coaching-Etage in der Akazienstraße in Schöneberg. Mit diesem festen Standort kann ich jetzt auch meine Arbeit als Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie durchführen. Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz darf man nicht online anbieten. Nach § 3 des Heilpraktikergesetztes berechtigt die Erlaubnis “nicht zur Ausübung der Heilkunde im Umherziehen.” Das bedeutet, dass man weder bei einem Besuch in beispielsweise Hamburg eine psychotherapeutische Beratung durchführen darf, noch online. Eine Anmeldung beim Gesundheitsamt mit festem Standort ist zwingend.

In der Coaching-Etage gibt es um die 30 Trainer und Coaches, die ihren Sitz dort haben und die Räume unterschiedlich nutzen: klassisch zum Coachen, aber auch für Fortbildungsveranstaltungen, Yoga und Coaching-Theater. Als Mitglied habe ich einige Vorteile: bessere Konditionen bei Anmietung der Räume (preiswerter, kürzere Stornofristen), ich bin auf der Webseite der Coaching-Etage präsent, ich kann den Newsletter mitbenutzen, es gibt Treffen nur für Mitglieder – Kaminabende – um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich Mitglied der Coaching-Etage sein darf.

Glück kann man trainieren!

Ich habe letzten Monat einen Visionärsplatz für ein Glückstraining und positive Psychologie gewonnen! Das Training fand im NLP Zentrum Berlin statt. Dort habe ich alle meine NLP-, Coach- und Trainer- Ausbildungen absolviert.

Was ist denn nun Glück? Ich frage mal zurück: was ist denn das wichtigste im Leben? Wir haben im Alltag häufig den Bezug zu unserem Dasein verloren. Für mich ist das wichtigste im Leben, glücklich zu sein. Aber wie bin ich denn glücklich? Das war ein Teil der Ausbildung: wie kann ich herausfinden was für mich Glück bedeutet? Und was es mit unseren Bedürfnissen zu tun hat. Bin ich glücklich, wenn ich ein superschnelles Auto habe? Wenn ich im Lotto gewinne? Wie ist Erfolg messbar? Was hindert uns an unserem Glück? Und, die spannendste Frage: Wie kann ich glücklicher leben?

Es gibt eine Fülle von wunderbaren kleinen Übungen, die man jeden Tag in seinen Alltag einbringen kann. Stell dir vor: wenn man nur eine Woche lang sich jeden Abend fragt „welche drei schönen Erlebnisse hatte ich heute, und was habe ich dazu beigetragen?“, und diese dann aufschreibt, hat das für mehrere Monate eine positive Auswirkung. Das ist in der positiven Psychologie um Martin Seligman bestens erforscht worden.

Facebook ist nicht mein Spielplatz

Facebook und Instagram sind sehr attraktive soziale Medien. Aber man kann sich auch ganz schön darin verlieren. Im schlimmsten Fall sind sie böse Zeitfresser. Seit dem Beginn von Judiths Content Kurs haben wir, neben dem Blogartikel Schreiben, schon einige Sprints in Sachen Sichtbarkeit durchgeführt.

Es geht darum, andauernd Content, also Inhalte, zu produzieren und zu posten. Ich merke, das ist nicht mein Ding. Ich habe das Gefühl, permanent unter Druck zu stehen – und das fühlt sich echt nicht gut an. Es muss eine neue Lösung her.

Diese ist eigentlich schon die ganze Zeit da. Ich habe länger schon große Lust, Interviews rund um Beziehungsthemen mit unterschiedlichen Menschen wie Autoren, Lebenskünstlern und menschen wie du und ich zu führen. Das wäre dann ein anderer Kanal, nämlich YouTube. Auch als Podcast lässt sich das gut verwenden. Dafür brauche ich noch ein wenig Vorbereitungszeit, aber ich bin dran.

Dennoch ist es für mich sehr gut, diese Sprints durchgeführt zu haben, denn so bin ich einfach sicher, dass dies nicht mein Weg ist. Einiges werde ich sicherlich beibehalten. Das Posten von Blogartikeln und zwischendurch aktuelle Erlebnisse. Aber nicht in einer hohen Frequenz, sondern dann, wenn es ansteht. Außerdem habe ich mir für Instagram eine Strategie überlegt. Die muss ich jetzt nur noch planen und ein bisschen vorbereiten. Bleibt neugierig!

Im März gibt es einiges zu tun:

  • Natürlich: weiter geht es im Content-Erfolgs-Kurs
  • Meine Umfrage unter meine Wunschkunden (Männer) bringen,  hier der Link: 2-Fragen an Männer
  • Erste Youtube-Videos erstellen
  • Meine Webseite auf Vordermann bringen
  • Mich mit meinen Mastermind-Kolleginnen für ein Wochenende zum Arbeiten einschließen
  • Vorbereitung auf mein Experten-Interview für den Papa-Helden-Kongress – da bin ich schon sooo aufgeregt!

Wie ich zwei Gehirnzustände beim Schreiben meiner Blogartikel nutze.

Das Gehirn hat zwei sehr unterschiedliche Arbeitszustände: die sehr konzentrierte fokussierte Phase und den Default Mode – das Tagträumen. Ursprünglich ist der Default Mode von Wissenschaftlern als Ruhephase des Gehirns beschrieben worden – was so nicht ganz stimmt. Denn das Gehirn ist immer aktiv, nur in unterschiedlichen Zuständen. Sicherlich gibt es noch mehrere Arbeitsmodi des Gehirns, die Forscher sind sich da nicht ganz einig, wie viele es wirklich gibt und wo der eine beginnt und wo der andere aufhört.

Wann Kreativität entsteht

Der Default Mode ist der wichtigste Zustand für die Kreativität. Ohne Default Mode keine Kreativität! Er entsteht vor allem in Situationen, in denen wir routinierte gewohnte Tätigkeiten durchführen, bei denen wir wenig Konzentration brauchen (Abwaschen, Spazieren gehen, Duschen). Dann können unsere Gedanken assoziativ Abschweifen, es entstehen im Kopf manchmal merkwürdige Zusammenspiele von Geschichten, Erinnerungen und eben auch neue Einfälle. Zusammen mit dem fokussierten Zustand der Konzentration mache ich mir den Default Mode zum Schreiben von Blogartikeln zunutze.

Meine Schreibroutine in 8 Schritten

Ideen sammeln – tagträumen

Wenn ich einen ganz neuen Artikel schreiben will, muss ich erst mal Ideen sammeln. Das tue ich eigentlich die ganze Zeit. Ich bin offen für alle möglichen Anregungen: kleine Wörter, Geschichten und Bilder, denen ich begegne und zu denen mir dann eigene Geschichten einfallen. Wenn ich unterwegs bin, höre ich anderen Menschen zu oder beobachte einfach ihr Verhalten. Dazu fallen mir dann eigene Geschichten ein oder Erlebnisse, die ich dann unterwegs notiere. Das mache ich über die Notizen App in meinem iPhone. Ich spreche einfach über die Spracheingabe hinein. Häufig fallen mir beim Duschen oder beim Joggen bestimmte Redewendung oder -Sätze ein, die ich besonders gut finde. Die schreibe ich so schnell wie möglich auf, damit ich sie nicht vergesse. Das ist vor allem deswegen wichtig, damit ich die Sachen aus dem Kopf bekomme. Ich habe oft so viel im Kopf, dass ich froh bin, ihn so entlasten zu können.

Sortieren – konzentrierte Fokusphase

Diese gesammelten Stichwörter und Satzschnipsel trage ich dann zusammen. Entweder sind sie schon nur für ein Thema oder ich clustere sie, um sie zu Themen zuzuordnen. Diese Themen können dann unterschiedliche Artikel werden und bekommen jetzt auch schon einen Arbeitstitel.

Braindump – für mich ein Zwischending: konzentriertes Abschweifen

Wenn ich Themen gefunden habe, suche ich mir eines aus, über das ich einen Artikel schreiben möchte. Mit diesem Thema mache ich einen Braindump: ich schreibe nochmals alles auf, was mir dazu einfällt. Einfach alles aus den Kopf kippen, was da kommt.

Kompostieren – tagträumen

Die Satz- und Wortsammlung lasse ich dann mindestens ein paar Stunden so liegen. Das ist meine Kompostierphase. Dieses wertvolle Material muss sich erst anreichern, um einen sinnvollen Text zu ergeben. In der Kompostierphase gehe ich auch gerne spazieren oder setze mich in ein Café, dann sammelt sich noch alles mögliche an Wörtern an. Und meistens kommen auch schon zusammenhängende Sätze.

Strukturieren – Fokusphase

Jetzt fange ich an, dem Material eine Struktur zu geben. Ich überlege mir, was ich eigentlich mitteilen möchte. Was soll der Leser erfahren? Dann schaue ich mir den Aufbau an. Ich überlege, ob und wie ich eine Geschichte einbauen kann. Und wie ich beginnen kann. Das geht eigentlich alles ein wenig durcheinander gleichzeitig. Und meistens schreibe ich schon Text.

Zweite Kompostierphase – tagträumen

In dieser Phase lasse ich den Text komplett ruhen. Das sollte gerne eine Nacht dauern.

Überarbeiten – konzentrierte Fokusphase

Ich überarbeite den gesamten Text und halte Ausschau nach Fehlern. Meistens fallen mir dann noch neue Formulierung ein und mir fallen Stolpersätze auf, die ich glatter schreibe.

Ich checke den Text auf Satzlänge, Füllwörter, bessere Formulierungen. Sind die richtigen Keywords drin? Kommt die Nachricht an, die ich rüberbringen will?

Überschrift und Einleitung – konzentrierte Fokusphase

Jetzt erst entscheide ich mich für die endgültige Überschrift und fasse eine kurze Einleitung zusammen.

Ganz am Schluss suche ich noch die passenden Bilder aus. Das ist auch wieder so ein fokussiertes Umherschweifen.

Den Default Mode kann man übrigens trainieren: mit Meditation! So langsam haben auch schon einige Schulen begriffen, wie wichtig diese Abschweifphasen für erfolgreiches Lernen sind – und führen Meditation in den Schulalltag ein.

Von Spektrum gibt es einen sehr lesenswerten Artikel über das Tagträumen.

Interessant, eigentlich wollte ich einen viel technischeren Artikel schreiben. Da bin ich wohl beim Schreiben abgeschweift! 🙂

Den Artikel hole ich dann mal nach.

Monatsrückblick Januar 2019 – jetzt schon mein produktivster Monat! Dieser Monat hatte es in sich! Wenn das so weitergeht, lege ich dieses Jahr einen Senkrechtstart hin. Was so ein Content-Erfolgs-Kurs mit mir macht, hätte ich nie gedacht.

Start des Content-Erfolgs-Kurses mit Judith “Sympatexter” Peters

Das Jahr fängt wirklich schwungvoll an! Judiths Content-Erfolgs-Kurs ist endlich gestartet und sie legt ein knackiges Tempo an den Tag. In diesem Kurs geht es nicht nur darum, wöchentlich einen Blogartikel zu schreiben. Es geht auch um allen möglichen anderen Content – wie kann ich die sozialen Medien am besten für mich nutzen, welche nützlichen Inhalte kann ich meinen Lesern noch bieten außer Blogartikel. Da soll noch einiges kommen und ich freue mich schon darauf, LIVE-Videos zu machen. Unser Seminarraum ist eine Gruppe in Facebook und die Zusammenarbeit mit Judith und den Teilnehmern ist einfach klasse! Judith kommentiert alle Fragen und steht immer mit vielen Tipps und Tricks zur Seite, wenn wir mal nicht weiterkommen. Ich bin dir sehr dankbar, Judith!

Mein “Brandbeschleuniger”

Dieser Kurs wirkt auf mich wie ein Katalysator: ich habe noch nie so viel geschafft, und das auf allen Ebenen! Gleichzeitig werde ich strukturierter. Und das eben nicht nur im Business, sondern auch im Alltag! In diesem Januar habe ich

  • in meinem Brötchenjob gearbeitet (2 Tage/Woche)
  • die Buchhaltung für die Steuererklärung 2017 geschafft, juhuu!
  • mich über Finanzen erkundigt (neues Konto, was wo anlegen etc.)
  • regelmäßig Sport gemacht (Schwitzen im Park, Joga, Tabata-Workout)
  • einen neuen Schrank gekauft und meine Wohnung aufgeräumt (nein, es gibt kein Foto, ist noch nicht fertig!)
  • mich sehr viel mit Struktur und Planung beschäftigt – sowohl innerlich als auch äußerlich. Was für Prozesse laufen bei mir innerlich ab? Was hält mich davon ab, meinen Fokus zu halten? Wie plane ich für mich am besten?
  • viele Ideen für mein weiteres Vorgehen im Business gewonnen.

Gleichzeitig habe ich so viel geschrieben wie noch nie! Das macht Spaß, ist aber auch anstrengend und gewöhnungsbedürftig. Die Schreibzeiten für Blog-Beiträge sind immer noch sehr unterschiedlich und lang, aber ich merke, wie es selbstverständlicher wird. Wenn das zur Routine geworden ist, will ich mich um meinen Stil kümmern. Den entwickle ich zwar auch gleichzeitig mit dem Schreiben, ich möchte aber noch mehr darüber lernen – präzises Ausdrücken oder wie ich etwas witzig formuliere. Die Schreiberei war auch eine kleine Reise in die Vergangenheit – denn wenn es um Themen wie “meine Vision” oder “Vorbilder” geht, kamen viele Erinnerungen, und die waren zum Teil aufwühlend. Deswegen habe ich einige Entwürfe erstmal beiseite gelegt, und bearbeite sie nach und nach.

Mein Arbeitsumfeld an meine Bedürfnisse anpassen

Seit meiner Jugendzeit leide ich unter Kopfschmerzen und Migräne. Aus diesem Grund habe ich mein Leben ganz anders aufgebaut, als ein normaler Arbeitnehmer. So habe ich mich 2015 selbständig gemacht und habe dadurch viel mehr Freiräume und Flexibiliät und arbeite z.B. nur 20 Std/Woche. Trotzdem ist die Migräne noch da und diesen Monat bin ich mal wieder unterwegs, um mich darum zu kümmern: Diagnostik, alternative Behandlungsmöglichkeiten, Physiotherapie usw…

Daher ist es für mich sehr anstrengend, viele Stunden am Rechner zu sitzen, um Blogartikel zu schreiben. Die Sitzhaltung am Laptop ist nicht so ideal, und ich suche mir gerade immer wieder Möglichkeiten, was ich wie anders machen kann. Also wie ich

  1. mein Arbeitsumfeld im Homeoffice für mich gesünder gestalten kann
  2. mich anders verhalten kann, so dass es mich nicht so belastet

Zum Beispiel habe ich jetzt konsequent allen Terminen 15 Minuten Puffer drangehängt. Meinen Termin zum Röntgen habe ich also 15 Minunten eher eingeplant, also 16.45 Uhr statt punkt 17 Uhr. Und, welch Wunder, es funktioniert! Für andere mag das selbstverständlich sein und ist jetzt auch nicht das Neuste – aber für mich! Ich habe schon gefühlt immer den Glaubenssatz: Ich bin immer zu spät oder ganz knapp dran. Ein bisschen gibt mir meine neue 15-Minuten-Methode das Gefühl, mich selbst zu beschummeln. Die Küchenuhr habe ich auch ein paar Minuten vorgestellt, und das schon lange. Natürlich weiß ich genau, dass sie etwas vorgeht. In dem Moment, wenn es aber darum geht, rechtzeitig loszugehen, richte ich mich trotzdem wie mechanisch nach der Uhr. Eine Erklärung für mich ist die Energieersparnis in dem Moment (das Gehirn liebt es, Energie zu sparen – Stichwort: Kohärenz).

Mein Arbeitsumfeld passe ich mir immer mehr an. Ich habe vor, einiges auch im Stehen zu erledigen. Dafür will ich mir eine Art Stehtisch bauen, ich werde berichten.

Ich kann nicht gut tippen – wie ich trotzdem Blogartikel schreibe

Die größte Entdeckung, die ich beim Blogkurs gemacht habe, ist die Spracheingabe vom Handy!

Über das Smartphone ist es möglich, alle möglichen Apps per Spracheingabe zu bedienen. In Verbindung mit der richtigen Software und dem Computer eine hervorragende Sache!

Ich kann nicht gut mit der Tastatur schreiben. Obwohl ich vor vielen Jahren sogar mal an einem VHS Schreibmaschinen-Kurs für das 10-Finger-System mitgemacht habe – ich kann es einfach nicht. Dazu nervt mich die ewige Sitzerei, am Laptop ist das besonders doof und auch nicht so gut für die Haltung. Vor einiger Zeit erzählte mir ein Freund, dass er seine gesamte Abschlussarbeit ins Handy gesprochen hat. Das musste ich unbedingt ausprobieren!

Schreiben und schlemmen macht kreativ!

So schreibe ich nun meine Artikel:

Wenn ich schreiben will, und vielleicht schon eine grobe Idee habe, gehe ich entweder in Cafés oder in den Park spazieren. Das ist wichtig für meinen kreativen Teil. Im Café schreibe ich per Hand in ein Google-Docs-Dokument. Wenn ich im Park bin, spreche ich in das gleiche Dokument, aber mit der Spracheingabe über das Handy. Dabei kann ich beweglich bleiben, was meine Kreativität fördert. Ich versuche dabei, richtige Sätze zu formulieren, aber nicht zu korrigieren. Das geht mit ein bisschen Übung immer besser. Zu Hause dann überarbeite ich den Artikel im Google Docs Dokument, bis er fertig ist. Da er immer wieder Überarbeitungsphasen braucht, lasse ich ihn auch dort. Wenn er fast fertig ist, formatiere ich dort schon die Überschriften in H1, H2, H3 und fette einzelne Wörter. Und dann per copy-paste zum Beitrag in WordPress, Überschrift nicht vergessen und veröffentlichen – fertig.

Ich bin Visionär!

Das NLP-Zentrum Berlin, in dem ich meine Coach- und Trainer-Ausbildung gemacht habe, hat Seminare für Visionäre verlost. So richtig mit Bewerbung. Ich so: eine Stunde vor Einsendeschluss meine Vision geschickt mit dem Gedanken „najaa, ich probier´s einfach“… und zack! Gewonnen! Ich darf an dem 5-tägigen Glücksseminar teilnehmen – da habe ich mich so gefreut, das ist wie eine kleine Belohnung für die Zeit, die ich in meine Arbeit gesteckt habe!

Nach diesem unfassbar produktiven Monat kommt der Februar:

das darf gerne so weitergehen!

  • Umzug! Ab jetzt gebe ich Beziehungscoachings auch in der HvH Coachingetage
  • Berlinale! Dort schaffe ich vielleicht 3-5 Filme anzuschauen – und meistens Jugendfilme, die sind oft sehr besonders
  • Das Glücksseminar, juhuu!
  • Ein Freebie entwickeln
  • Meine Webseite weiter bauen: Angebots- und Über-mich-Seite schreiben

…und natürlich viele viele Blogartikel!

Wenn man mich nach meiner Vision fragt, komme ich ins Schlingern. Ich stolpere über das Verständnis von Vision und entdecke, was mir dabei helfen kann.

Visionsübung

Im Business Coaching ist es gang und gäbe, mit Visionen zu arbeiten. Jeder braucht eine, um im Business erfolgreich zu sein. Wenn ich Visionsübungen machen soll, heißt es dann: mache sie bunt, mache sie unendlich groß und schön, nimm viele Farben, mal dir ein Bild und besser noch einen 3D Film, in dem du die Hauptrolle spielst.

Wer ist dabei und wo befindest du dich? Meistens endet es bei mir (und auch bei den anderen) an einem Strand mit rauschenden Wellen und Sonnenuntergang, eigenes Strandhaus oder eine vergleichbare weichgezeichnete und paradiesische Situation. Alles reinpacken was du dir so wünschst. Unbedingt große Zahlen nennen.

Für mich alles sehr unrealistisch. Ich bin Realistin, für mich ist es total unglaubwürdig, von riesig großen Zielen und Zahlen zu sprechen, sie sind zu weit weg und nicht greifbar. In mir macht sich ein Gefühl breit von Hochstapelei. Ich tue so, als wäre ich eine Person, die Superkräfte hätte. Wonderwoman. Ich kann die Menschheit verändern, die (böse) Welt besiegen. Oder gleich neu erschaffen. Die Menschheit als Ganzes? Was für ein riesiges Vorhaben.

Bin ich etwa Gott? Ich denke:

Ich bin doch nur ein kleines Rädchen im Getriebe, was kann ich schon bewirken

Halt, das stimmt so wieder auch nicht! Denn wenn diese Analogie stimmen würde, dann würde die Menschheit als Getriebe komplett still stehen, wenn ein kleines Rädchen klemmt, also in dem Fall ein Mensch nicht funktioniert. Es gibt genügend Menschen=Rädchen, die gar nicht „funktionieren“ (aus welchen Gründen auch immer).

Die werden schnell ersetzt, fraglos ausgetauscht und vergessen. Sie fallen aus dem System, ohne dass das System stehen bleibt. Es gibt gruselige Strömungen im System Menschheit, im Getriebe Menschheit, die ich als einzelne gar nicht aufhalten kann. Da fühle ich mich machtlos.

Aber stimmt das überhaupt? Waren nicht Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela alles einzelne Personen, sogar Jesus? Und haben sie die Welt nicht nachhaltig verändert und beeinflusst?

Das waren und sind doch Ausnahmen, trotze ich, das sind Menschen die im richtigen Moment am richtigen Ort waren. Haben die richtigen Bewunderer und Unterstützer gefunden und konnten so ihre Rolle spielen. Aber hatten sie Macht? In meine Gedankenströmen macht sich noch etwas anderes bemerkbar: Bedeutsamkeit.

Vorbilder helfen für die eigenen Visionen

Vor ein paar Tagen gab es im Tagesspiegel in der Rubrik „Menschen helfen“ ein großes Interview mit Kailash Satyarthi, der seit mehr als 30 Jahren gegen Kinderarbeit kämpft. Die UN Kinderrechtskonvention ist 1990 in Kraft getreten, seit dem ist die Zahl der arbeitenden Kinder von weltweit 260 Millionen auf 152 Millionen gesunken, und daran war er maßgeblich beteiligt. Eine riesige Zahl!

„Mein ganzes Leben werde ich dafür kämpfen, diese Zahl auf null zu verringern. Mein Ziel ist die Globalisierung des Mitgefühls“.

Was für eine Vision! Da bekomme ich Gänsehaut und das Beste: Ich glaube ihm aufs Wort! Was ist hier anders? Für mich ist Kailash Satyarthi ein echter Held. Er hat tatsächlich seine Arbeit aufgegeben, um für Kinderrechte zu kämpfen. Das war bestimmt nicht leicht, und es gab sicher viel Gegenwind und Hindernisse. Er ist mit Herzblut dabei und gegen Kinderleid zu kämpfen macht Sinn.

Deswegen ist er überzeugend. Er ist sehr real, irgendwie anfassbar, und damit fassbar (im Sinne von begreifbar). Ich könnte mir sogar vorstellen, diesen Mann zu interviewen. So real ist er für mich.

Mir wird gerade richtig klar: wir sind keine Rädchen im Getriebe. Genau deswegen brauchen wir Visionen, etwas größeres als uns selbst. Um uns aufzuraffen, die Welt zu verändern, Menschen zu bewegen, die Welt zu verbessern. Um über uns hinaus zu wachsen. Vorbilder wie Kailash Satyarthi, also Helden und doch reale Menschen, helfen uns dabei. Menschen die noch leben und sichtbare Dinge tun. Die messbare Erfolge haben. Wir brauchen diese Menschen, diese Vorbilder. Allein schon für unsere eigene Motivation, um an uns zu glauben – und um Beweise zu haben, dass es machbar ist.

Auf der Suche nach Vorbildern

Mir fällt auf, dass ich lange keine Vorbilder hatte. Immer wenn die Frage danach aufkam, taucht in meinem Kopf ein Fragezeichen auf. Wenn ich mich zurück erinnere waren meine Kindheitshelden aus dem Fernsehen: mit sieben oder acht Jahren die rote Zora und ihre Bande (die gab es wirklich!). Irgendwie auch Pippi Langstrumpf, aber die war erfunden. Schon damals war ich Realisten 🙂

Später kamen Nina Hagen, John Lennon und Doktor Frank’n Furter (also Tim Curry) aus der Rocky Horror Picture Show dazu. Eher Idole als Helden, unnahbar weit weg.

Alltagshelden? Fehlanzeige.

Ein einziges Vorbild in meinem Alltag war kurzzeitig mal unsere Nachbarin. Sie hatte feuerrote Haare, lebte ein wildes, sehr kreatives Leben, nahm kein Blatt vor den Mund und sagte immer, was sie dachte. Sie eckte aber auch dauernd an in ihrer Umgebung, was sie selbst allerdings nicht bekümmerte. Ich aber war damals sehr hin- und hergerissen, vor allem auch, weil ich sehr feine Antennen für meine Umgebung habe, wie sie reagiert. Obwohl sie sozial engagiet war, verfolgte sie aber keine höhere Vision (aha!) und war für mich zu durchgeknallt, um ein geeignetes Vorbild zu sein.

Und was ist mit den Alltagshelden hier und jetzt? Vor allem in der nächsten Nähe? Wen kenne ich da?

Mir fällt Raúl Krauthausen ein, ein Inklusionsaktivist, der sich sehr für Behindertenrechte einsetzt. Ihn habe ich sogar schon mal in der U-Bahn getroffen.

Oder der Architekt Van Bo Le-Mentzel, der mit seiner Tiny Haus University in Berlin dafür kämpft, mehr bezahlbaren Wohnraum nicht nur in Berlin zu schaffen und damit Menschen vor Obdachlosigkeit bewahren möchte.

Das sind für mich Helden! Das sind normale Menschen wie du und ich, anfassbar und in meiner Nähe. Sie inspirieren, motivieren und erreichen etwas – aber dafür kämpfen sie auch, haben Hindernisse vor sich, die vielleicht schwer zu überwinden sind – sie machen es trotzdem und sind sehr menschlich dabei.

Ich nehme mir vor, Tuchfühlung mit meinen Alltagshelden aufzunehmen. Über meine Vision berichte ich dann nächstes Mal.

… aber an Weihnachten besonders spürbar

Heiligabend allein muss nicht einsam sein

Dieses Jahr wird für mich ein Heiligabend ohne Familie sein – aus persönlichen und logistischen Gründen. Vorsorglich beschließe ich, den Abend alleine zu verbringen. Meine Freunde sind sowieso alle mit ihren Familien beschäftigt, da fühle ich mich eher fehl am Platz. Allerdings ein paar Stunden in einem Café mit WLAN sollten es schon sein.

Ich habe beschlossen: das wird der Tag sein, an dem ich mit einer neuen Gewohnheit starte: schreiben in Cafés! Jetzt freue ich mich richtig auf den 24. Dezember 2018.

Für den Anfang nehme ich mir einen Jahresrückblick vor. Ein paar Erinnerungen habe ich schon aufgeschrieben, um nicht von null anzufangen. Nun sind an Heiligabend ausgerechnet die meisten Cafés früh zu. Daran hatte ich nicht gedacht. Egal, denke ich, ich werde schon eins finden. Ich bin neugierig, wen ich so treffe. Vor allem, wenn es gegen Abend geht. Ich mache mich auf den Weg und bin überrascht: die Straße ist voll von Menschen. Viele kleine und große Menschen – Familien. Sie wuseln herum, als würden sie sonst nie rauskommen. Eine fröhliche Stimmung. Die Menschen in dem Café, in dem ich nun angekommen bin, die sich angeregt unterhalten, ein Liebespärchen … all das macht mir mein Allein-sein bewusst, auch wenn ich das gerade scheinbar nicht bin.

Schon die Tage vorher hörte ich von meinen Freunden und der Familie, wie sie sich auf Heiligabend vorbereiten. Was sie planten und wie sie sich darauf freuten. Auch wenn ich gerne in Gesellschaft bin – es macht mir nichts aus, alleine zu sein. Das war nicht immer so.

Alleine und einsam

Alleine und einsam zu sein, keinen zu haben, mit dem ich mich verabreden kann, das erinnert mich an die Zeit, in der ich als 17-Jährige zum ersten Mal alleine gelebt habe. Ich war in der Oberstufe und bin nach der Schule aus Einsamkeit zu Karstadt gegangen, ohne etwas zu kaufen. Nur um unter Menschen zu sein. Einsam war ich trotzdem. Ich ging damals sehr gerne zu Schule, denn dort waren Menschen, mit denen ich reden konnte. Die Einsamkeit hat mich noch viele Jahre begleitet. Es war ein langer Prozess, die Einsamkeit auf „nur noch allein sein“ zu verändern und jetzt das Allein-sein wirklich zu genießen. Ganz kleine Schritte, manchmal kaum zu bemerken. Einsam war ich allerdings schon vorher, nur dort wurde es mir deutlich bewusst.

Der Soziologe Robert Weiss von der University of Massachusetts hat in den 70-er Jahren zwei Arten der Einsamkeit unterschieden: die emotionale Einsamkeit, wenn Menschen fehlen, denen ich zutiefst vertraue und mit denen ich emotional verbunden bin und die soziale Einsamkeit, wenn die Gemeinschaft fehlt, der Clan, dem ich zugehöre.

Um 18 Uhr werde ich freundlich aus dem Café gebeten. Ich suche ein neues und muss ein paar Straßen weit laufen. Zwischendurch begegnet mir eine rote Zipfelmütze, Glockengeläut, Menschen hasten schnell noch zur schon geschlossenen Kirchentür. Ich finde ein Café, das bis 24 Uhr geöffnet hat, und suche mir einen schönen Platz. Die Menschen hier sind bunt gewürfelt, viele haben reserviert.

Allein-sein ist normal – wir sind getrennte Wesen

Ab der Geburt sind wir eindeutig getrennt, auch wenn es schon vorher der Fall war. Im Mutterleib vollständig mit Fruchtwasser umhüllt ist es äußerst schwierig für das Wesen dort, sich als einzelnes wahrzunehmen – natürlich auch, weil das Gehirn und damit die Fähigkeit sich wahrzunehmen noch nicht so weit entwickelt sind. Aber ein getrenntes „Es“ entsteht schon gleich nach der Befruchtung, wenn auch erst mal neun Monate in Abhängigkeit zur Mutter.

Die Trennung während der Geburt ist ein einschneidendes Erlebnis und sehr wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit. Das erste Mal außerhalb der Mutter! Im Idealfall ist der Vater da, der das neue Wesen in dieser neuen Welt willkommen heißt.

Wir sind getrennte Wesen. Nur als getrenntes Wesen können wir eigene Erfahrungen machen, gerade in Abgrenzung zu unseren Eltern.

Es geht also auch um Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Dazu gehört die spürbare Liebe der Eltern, also körperliches Angenommen-sein. Konnten wir in unserer frühen Kindheit genügend Erfahrungen mit Selbstwirksamkeit sammeln, werden wir uns als getrennte Wesen bewusster. Wir werden auch in anderen Trennungserfahrungen sicherer sein, wir werden leichter neue Kontakte knüpfen können – als ich aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, war das nicht der Fall. Wenn wir nicht gut allein sein können, haben wir in der Kindheit möglicherweise zu wenig Nähe und Freiheit erlebt.

Die gute Nachricht ist: sich selbst bewusster zu werden, Nähe und Verbindung zu spüren kann jeder lernen.

Einsamkeit – ein Alarmsignal

Einsamkeit kennt wohl jeder mal … meist kommt sie und geht auch wieder. Anders ist es, wenn sie nicht mehr geht. Wenn sie zu einem ständigen Begleiter wird und dich wie ein Schatten verfolgt. Oder gefühlt schon immer da war. Dabei ist sie ein wichtiges Alarmsignal. Dass du dich kümmern solltest – um dich, deine Sicht auf das Allein-sein und die Qualität deiner Beziehungen, auch die zu dir selbst. Einsam kann man auch unter Menschen sein, sie hat erst mal nichts mit allein sein zu tun oder mit der Anzahl von Menschen, die man kennt. Das sagt auch Dr. John Cacioppo, Mitgründer der Gesellschaft für soziale Neurowissenschaften und Autor des Buches „Lonliness: Human Nature and the Need for Social Connection“.  Der wohl größte Forscher der Einsamkeit ist leider im März diesen Jahres gestorben.

Einsamkeit ist die Angst, ausgeschlossen zu werden

Diese Angst ist ein uraltes Gefühl. Vor langer Zeit haben wir in Gruppen gelebt und uns gegenseitig geschützt und versorgt. Ein Ausschluss aus der Gemeinschaft bedeutete ziemlich sicher den Tod. Dies war auch die größte Strafe, die ein Mitglied eines Clans treffen konnte: Verbannung. Heute ist es Einzelhaft. Das Gefühl von Einsamkeit wird im Angstkern des Gehirns produziert und will uns vor der Isolation aus der Gemeinschaft warnen.

Diese Hirnreaktion macht uns zu den sozialen Wesen, die wir sind. Sie ist extrem wichtig für ein funktionierendes gesellschaftliches Leben. Durch Fernsehen und Internet, Essen wird bestellt und gearbeitet wird immer mehr von zu Hause aus, erleben wir im Alltag wenig sozialen Austausch, wenn wir ihn nicht aktiv suchen. In unserer Gesellschaft gibt es immer weniger verbindliche Gemeinschaften – die Zahl der dauerhaft einsamen und isolierten Menschen steigt. Der Wunsch, dazu zu gehören, Menschen um sich zu haben, denen man vertrauen kann und die sich auch um uns sorgen ist aber ein grundlegendes Bedürfnis nach Verbindung. Laut der aktuellen Gutenberg-Gesundheitstudie unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Beutel gibt jeder zehnte Mensch an, einsam zu sein. Das Risiko, an Depressionen, Suizidgedanken und Angststörungen zu leiden ist deutlich erhöht.

Wir spüren die Einsamkeit häufig deutlich, wenn unser soziales Leben sich verändert – Umzug, neue Umgebung, neuer Job, eine Party, auf der du niemanden kennst und natürlich Trennung von einem geliebten Menschen. Die Angst vor Einsamkeit ist auch die größte Motivation, an ungesunden Beziehungen festzuhalten. Das ist ein Trugschluss, denn die fehlende Qualität in einer ungesunden Beziehung wird dir sehr wahrscheinlich viel Einsamkeit bescheren. Über tote Pferde, die du reitest, und von denen du besser absteigen solltest schreibe ich in einem späteren Artikel.

Entscheidend ist auch, ob allein sein fremdbestimmt ist oder ob du das Allein-sein selbst gewählt hat. Dann kann es auch sehr befreiend sein.

Und deine Beziehung zu dir selbst?

Wir sind nicht immun gegen Einsamkeit. Viel wichtiger ist, dieses Alarmsignal ernst zu nehmen und aktiv zu werden. Suche also neue Verbindungen, Gruppen (Sport, Verein, Freundeskreis), zu denen du dich zugehörig fühlst. Schau dir deine bestehenden Beziehungen an, ob sie dir geben, was du brauchst. Aber wichtig ist auch: wie gehst du mit dir selbst um?

Diese wichtige eigene Erfahrung liegt mir sehr am Herzen: meine Beziehung zu mir selbst. Selbstbewusstsein entwickeln wir immer im Kontakt zu anderen und zu uns selbst. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe hat auch ganz viel mit meiner eigenen Wahrnehmung zu tun – ob ich meinen Platz in der Gruppe auch wahrnehmen kann – wahrnehmen im Sinne von erkennen und einnehmen. Mit Menschen in Kontakt zu sein, denen ich vertraue und zu denen ich eine emotionale Verbindung habe, hat auch ganz viel damit zu tun, wie weit ich dieses Vertrauen aufbauen kann und wie weit ich emotionale Nähe zulasse. Mich also selber öffne und mich mit meinen Gefühlen zeige und damit eine Verbindung herstelle.

Seit mir damals meine Einsamkeit so sehr bewusst geworden war, hat es noch einige Zeit gedauert, bis ich erkannte, dass ich selber daran etwas ändern kann. Diese Einsicht ist der erste Schritt und absolut wichtig. Ab da habe ich mir Hilfe geholt. Es war ein langer, steiniger Weg mit Erdrutschen dazwischen, bis ich mein Allein-sein auch wirklich genießen konnte. So steinig muss der Weg nicht sein. Rechtzeitig hinschauen und erkennen, dass du selber handeln musst – diese Entscheidung nimmt dir keiner ab.

Nie hätte ich zu träumen gewagt, hier an Heiligabend einen ganzen Nachmittag und Abend alleine zu verbringen, mit mir selbst und meinem Artikel. Es hat sich gelohnt und ist ganz anders als vor vielen Jahren. Ich habe bewusst das Allein-sein gewählt und war sehr neugierig, wie die Situation verlaufen wird. Schön, dass das Thema mir so „zufällig“ über den Weg gelaufen ist – den Rückblick von 2018 schreibe ich wohl in den nächsten Tagen.

Was für ein Zufall! Gerade hat mich noch ein Freund angerufen, der auch an Heiligabend alleine ist. Er kommt gleich vorbei und wir haben die Möglichkeit, unsere Beziehung qualitativ zu verbessern – durch ein offenes und ehrliches Gespräch zum Beispiel.

Dienstag der 27.11.2018. Der Tag, an dem ich wieder richtig mit Sport angefangen habe.

Dienstag früh klingelt mich der Wecker energisch aus dem Schlaf. MUSKELKATER! Schuld ist Martin, mein neuer Physiotherapeut und Osteopath. Er hat mich gestern Abend wieder geradegebogen. Aber so richtig: mein Kopf war fast sofort wieder frei, dafür habe ich heute Muskelkater.

Martin sagt: mach Sport. Auspowern soll ich mich. Dafür ist heute Abend die erste Gelegenheit: „Schwitzen im Park“. Stojan, der Trainer, ist ein toller Typ, der vor fünf Jahren entschieden hat: ich gebe meinem Kiez was zurück. Seitdem gibt er Trainings an jedem Sonntagvormittag. Draußen im Park und kostenlos. Dienstags um 18 Uhr macht es mittlerweile Juliane, wie ich auf der Facebook Seite lese. Ich verabrede mich mit mir selbst für heute Abend, commitment!

Masterminding rockt!

Die Community ist für mich das Größte

Das Wichtigste an diesem Vormittag ist neben diversem Papierkram ein Zoom-Onlinecall (ähnlich Skype) mit meinen Mastermind-Kolleginnen. Letztes Wochenende haben wir gemeinsam in einem untypischen Airbnb zum Arbeiten verbracht. Gewappnet mit unseren Laptops, Schokolade, gutem Essen und den Kopf voller Ideen für 2019 ging es Freitag los, bis wir Sonntag zu den Fliegern mussten. Und es war großartig. Falls du mal eine Selbständigkeit starten willst: tue dich unbedingt mit Gleichgesinnten zusammen. Du hast Menschen um dich herum, die dich verstehen. Die in der ähnlichen Situation sind, wie du. Die dir einen anderen Blick auf deine Selbständigkeit geben können – und die es gerne tun, weil du das genauso für sie machst. Inspiriered, unbezahlbar und sehr wertvoll!

Coaching und Meetup im Café

Das Café in der Mitte der Welt

Um 14.30 Uhr gebe ich ein Coaching in einem Café. Ganz schön frisch draußen. Auf dem Weg dorthin verdränge ich die Gedanken an heute Abend: In der Kälte Sport machen… auf was lasse ich mich da eigentlich ein?

Im Café Daddy ist es gemütlich warm. Mein Coachee ist schon da. Es geht um die Beziehung zu seiner Freundin. Sie sind schon eine Weile zusammen und er beschreibt, wie sich die Beziehung verändert hat, nachdem die rosa Wolke vorbei war. Es ist eine Routine entstanden und jeder macht so sein Ding. Ihm wird sein Wunsch nach Nähe klar – und dass er diesen auch ansprechen muss, nur wie? Mich macht das immer wieder neugierig auf Menschen und wie unterschiedlich diese in Beziehungen sind. Und wie ähnlich auch. Wir werden uns wieder treffen, um die Frage nach Nähe und was sie genau für ihn bedeutet genauer zu erforschen.

Das Café Daddy ist ein Familienbetrieb, in dem wir auch „Das Café in der Mitte der Welt“ veranstalten. Jeden zweiten Donnerstag im Monat gibt es ein spannendes Thema, von Meditation bis Kommunikation. Alles, was sich um Persönlichkeitsarbeit und Veränderung dreht. Wir sind 4 – 5 Coaches und Trainer, die sich bei der Ausbildung kennen gelernt haben. Das Meetup ist kostenlos und jeder kann teilnehmen, es gibt auch eine Facebook-Gruppe dazu.

Schwitzen im Park

Schwitzen im Park

Jetzt aber los! Es ist schon dunkel, und ich brauche gefühlt eine halbe Stunde zum Anziehen… 1° Celsius draußen! Noch eine heiße Brühe gekocht zum Mitnehmen und dann reisse ich mein ganzes Verpflichtungsversprechen zusammen und radle zum Park. Eine Handvoll Leute steht schon bereit. Los geht’s mit Aufwärmübungen, Lauf ABC (sich z.B. in der Hocke vorwärts bewegen – schon mal ausprobiert?) bis zu 1-Minuten-Zirkeltraining. Alles was wir machen, sind Bodyweight Übungen – also Training mit dem eigenen Körpergewicht, bis wir so richtig schwitzen. Das Training macht seinem Namen “Schwitzen im Park” alle Ehre. Obwohl ich so viel schwitze, ist mir kalt und ich bin froh über die heiße Suppe, die ich mir mitgebracht habe. Auf dem Rückweg unterhalte ich mich noch ein bisschen mit Juliane. Sie macht das ehrenamtlich und fährt dafür sogar durch die halbe Stadt. Respekt! Ich bin ein bisschen stolz auf mich, den Einstieg wieder geschafft zu haben. Danke für den Tritt, Martin! Und ich freue mich auf Sonntag, wenn Stojan wieder trainiert. Morgen früh habe ich dann garantiert wieder MUSKELKATER :))